16p 13.2 Kilian`s Leben

unser Kämpfer


folgende Zeilen sendete mir heute mein lieber Freund Thomas Imre

Kilian 


 

Du kämpfst 
und die Welt 
steht Seite an Seite mit dir. 
Du weinst 
und die Welt 
seufzt aus Mitgefühl. 
Du leidest 
und die Welt 
windet sich im Schmerz. 
Du schreist 
und die Welt 
stellt sich oft einfach taub. 
Du horchst 
und die Welt 
dringt selten an dein Ohr. 
Du gibst 
und die Welt 
kann es nicht immer annehmen. 
Du nimmst 
und die Welt 
gibt nicht immer, dessen du bedarfst. 
Du lachst 
und die Welt 
wird größer, bunter und schöner. 
Du lebst 
und die Welt 
liebt dich, weil du bist. 
Du erfüllst dein Schicksal 
und die Welt 
verneigt sich vor dir. 

Ein paar nette Worte

 

Liebe verträgt alles,

sie glaubt alles, sie hofft alles,

sie duldet alles. 

 

 

 

 

La morte non è nulla

 

Sono solamente passato dall’altra parte

Sono ancora io e tu sei tu.

Quel che eravamo l’uno per l’altro lo siamo ancora

Chiamami come mi hai sempre chiamato,

parlami come hai sempre fatto,

non usare un tono diverso,

non assumere un’aria solenne e triste,

continua a ridere di ciò che ci faceva ridere insieme,

prega, sorridi, pensa a me, prega per me.

Parlate di me in casa come è sempre stato fatto,

 senza enfasi o traccia d’ombra.

Che la vita significhi ancora per te quello che ha sempre significato,

che resti quello che è sempre stata.

Il filo non si è spezzato.

Pensi che io sia uscito dalla tua vita perché non mi vedi più?

Non sono lontano,

sono solo dall’altra parte del cammino.

Vedi, tutto è bene.

Tu ritroverai il mio cuore,

ne sentirai la dolcezza.

Asciuga le tue lacrime e se mi ami:

... non piangere!

 

Sant’Agostino.

 

 

 

Das Spezialkind
Und Gott gab dem vorüberwehenden Wind ein Zeichen und sprach:
"Trage all diese Seelen ihrer Geburtsstunde entgegen,geleite sie in ihre
Erdenheimat zu ihren Familien".
'"Halt ein,oh Herr,gewähre noch einen Augenblick",rief da der Engel.
"Herr,soeben hast du doch die Spezialmutter auserwählt für ein
behindertes Kind.Doch dieses Kind, wurde es denn gefragt,ob es bereit ist
mit dieser Behinderung zu leben,auf vieles zu verzichten und immer auf
Hilfe angewiesen zu sein?"
"Sei gewiss", antwortete der Herr."Dies alles wurde mit Sorgfalt
vorbereitet.Wie das vor sich ging,will ich dir gerne erzählen.
Als es an der Zeit war,nahm ich dieses Kind bei der Hand,ging mit ihm
zum Himmelsrand,zog den Vorhang beiseite und ließ es auf die Erde
schauen.Sein staunender Blick ging von Nord nach Süd,von Ost nach West.
Dabei fielen ihm überall auf der Erde verstreut besonders helle Punkte auf.
Die gefielen ihm sehr.Du mein Engel hast dich ja auch schon oft an ihnen
erfreut.In allen Farben des Regenbogens schimmern sie.Nun,eben von
diesen Lichtpunkten fühlte sich das Kind immer mehr angezogen,und es
schaute genauer dort hin.Da bemerkte es mit Befremden,dass diesen
Orten starken Lichtes kräftigte,bedrückende Schatten zugehörig sind und es erschrak zutiefst . Hinzu kam , dass es im Herzen die Namen hörte die Menschen diesen "Schatten"gegeben hatten:"Schmerz,Leid,Behinderung,
Verzicht".Da wandte sich das Kind ab,damit wollte es nichts zu tun haben!
Dem fühlte es sich nicht gewachsen.Aber da war noch die Erinnerung an
das besondere Licht und unwillkürlich richtete es seinen Blick wieder
abwärts.Da fiel es wie Schuppen von den Augen und das Kind wußte:
"Die überwindung dieser Schatten sind die Quellen eben dieses Lichtes."
Als es noch genauer hinschaute,bemerkte es zu seinem Erstaunen:
"An diesen Orten,mit den bedrückenden Schatten,dort wird intensiver gelebt,stärker gerungen und tiefer geliebt!".
Gott schwieg.Auf seinen Antlitz bereitete sich Freude aus,als er seinen
Bericht beendete:"Da wuchs in diesem Kind der Wunsch,an so einem Ort
zu leben,wo das Licht sich mehrt,koste es auch den teuren Preis der
erschwerten Bedingungen!Also schloss ich den Vorhang am Rande des
Himmels und begab mich auf die Suche nach der "Spezialmutter".Das war
nicht ganz leicht.Doch nun ist es soweit."
Nach diesen Worten winkte der Herr das Kind heran,segnete es,neigte
sich zu ihm herab und sprach:"Hörst du den Wind?Er weht durch alle
Zeiten,über alle Orte,vertrau dich ihm an!"Der Wind erhob sich und
trug alle Kinder ihren Familien zu.Ihre Engel folgten ihnen.

von Gudrun Stoever

 

 

 

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